Natürlich-schöne, körperverträgliche Kronen und Brücken aus Vollkeramik
Metallfreier Zahnersatz, genauer gesagt vollkeramische Kronen und Brücken, sind aus der modernen Prothetik nicht mehr wegzudenken. Früher mussten Patienten, die sich für vollkeramische Versorgungen entschieden, Abstriche an die Stabilität und Haltbarkeit Ihres Zahnersatzes machen. Heute zum Einsatz kommenden Werkstoffe für Keramik-Zahnersatz sind so fest und elastisch, dass Zahnärzte sie sogar im Seitenzahnbereich einsetzen können.
Welchen Unterschied gibt es zwischen Metall-Keramik-Kronen und Keramikkronen
Metall-Keramik-Kronen gelten als Standversorgung bei Kronen und Brücken. Sie bestehen aus Metallgerüsten aus Edelstahl oder Metall-Legierungen, die mit speziellen Verblendkeramiken teil- oder vollverblendet werden. Metallkronen gelten als robust und werden daher in manchen Zahnarztpraxen immer noch bevorzugt.
Metallfreier Zahnersatz aus Keramik: Stabil, ästhetisch
Bei Keramikkronen und Keramikbrücken besteht auch das Gerüst aus Keramik. Dank moderner Werkstoffe wie Zirkon lässt sich heute bei Keramik-Zahnersatz eine Stabilität erreichen, die der von Metall-Keramik-Kronen in nichts nachsteht. Welche Versorgung für Sie infrage kommen, teilen wir Ihnen gerne nach einer Untersuchung mit.
Transparente und faire Beratung
Wir, Team um Zahnarzt Dr. med. dent. Jens Häcker in Asperg, stellen Ihr Lächeln bei Zahndefekten oder Zahnverlusten wieder so her, als hätte es den Zahndefekt oder Zahnverlust nie gegeben. Dabei haben wir für jeden Geldbeutel die passende Lösung. Auch die Finanzierung von Zahnersatz zu günstigen Konditionen ist bei uns möglich.
Im Folgenden können Sie sich über die verschiedenen Optionen metallfreien Zahnersatzes informieren. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in unserer Zahnarztpraxis.
Was ist metallfreier Zahnersatz?
Unter den Obergriff „metallfreier Zahnersatz“ fallen insbesondere
Vollkeramikkronen zur Restaurierung größerer Zahndefekte,
Zahnbrücken aus Keramik zum Ausgleich von Zahnverlust,
Veneers zur Restauration kleinerer Zahndefekten und Verfärbungen im Frontzahnbereich, und
Keramikimplantate (eher selten verwendet)
Die Gemeinsamkeit der genannten Versorgungen besteht in der Verwendung von verschiedenen Keramiken unterschiedlicher Zusammensetzungen, Eigenschaften und Herstellungsweisen.
Selbst ein Spezialist kann hochwertig gefertigte Vollkeramikkronen nicht von natürlichen, gesunden Zähnen unterscheiden. Zu ihrer Fertigung stehen verschiedene Keramiken zur Verfügung, welche in einem aufwendigen Herstellungsverfahren individuell an die natürlichen Zähne des Patienten angeglichen werden.
Welche Vorteile hat Keramik-Zahnersatz?
Die Vorteile von metallfreiem Zahnersatz rein aus Keramik sind vielfältig und bei Weitem nicht nur ästhetischer Natur.
Formvollendete Ästhetik: Vollkeramik ist so schön wie eine Perle
Zahnersatz aus Vollkeramik hat einen ähnlichen Lichtbrechungsindex wie natürlicher Zahnschmelz. Dadurch erhalten Keramikkronen, Keramikbrücken, Keramikinlays und Veneers ihr transluzentes Schillern, das ein wenig an das Perlmutt von Zuchtperlen erinnert.
Metall-Zahnersatz hat diese Eigenschaften nicht, selbst wenn es sich um eine Metall-Keramik-Krone handelt, also eine Zahnkrone mit Metallgerüst, die mit einer hochwertigen Keramik verblendet ist. Durch die dunkle Farbe des Metalls wirkt die Zahnkrone trotz Keramikverblendung homogener und viel lichtundurchlässiger als reine Keramikkronen.
Individuelle Anpassung
Keramik-Restaurationen bestehen zu 100 % aus zahnfarbenen Materialien und gliedern sich daher perfekt in Ihre Zahnreihe ein. So können etwa Kronengerüste aus Zirkon zusätzlich mit ansprechenden, hochwertigen Verblendkeramiken verblendet werden. Die Verblendfarbe lässt sich individuell an Ihre natürliche Zahnfarbe anpassen, wodurch die Zahnkrone praktisch nicht mehr von den gesunden Zähnen zu unterscheiden ist. Auch der für das Einkleben der Krone benötigte Zement kann farblich angeglichen werden. Die Möglichkeit der perfekten Farbanpassung gilt selbstverständlich auch für vollkeramische Brücken und Veeners.
Diese Eigenschaften und Möglichkeiten machen Hochleistungskeramiken zu einem perfekten Zahnersatzmaterial für den Frontzahnbereich, wo man den Unterschied am deutlichsten sieht.
Keine dunklen Kronenränder
Mit zunehmendem Alter oder auch bei Parodontalerkrankungen zieht sich das Zahnfleisch zurück und legt die Zahnhälse frei. Dies kann dazu führen, dass bei Zahnkronen mit Metallgerüst irgendwann die metallische Unterstruktur sichtbar wird, wodurch sie unschön als Zahnersatz auffallen. Dies ist bei Vollkeramikkronen nicht der Fall.
Schonung der Zahnsubstanz bei vollkeramischen Kronen
Um Metallkronen im Frontzahnbereich ein natürlicheres Aussehen zu verleihen, ist es notwendig, mehr Schichten der Verblendkeramik aufzutragen als dies bei Keramikgerüsten notwendig wäre. Damit die prothetische Versorgung am Ende nicht zu wuchtig wird, muss der Zahnarzt den Zahn, der die Krone aufnehmen soll, stark beschleifen. Bei Vollkeramikkronen hat das Kronengerüst aus Zirkon bereits eine natürlich aussehende Farbe, sodass weniger Porzellanschichten erforderlich sind, um die gewünschte natürliche Ausstrahlung zu erreichen.
Unempfindlich gegenüber Flecken
Metallfreie Kronen, Brücken, Inlays, Onlays und Veneers verfärben nicht so leicht wie natürlicher Zahnschmelz.
Biokompatibel und hypoallergen
Viele Zahnärzte, so auch wir, setzen auf Zirkon, weil es biokompatibel, das heißt besonders körperverträglich ist. Es ist unwahrscheinlich, dass unsere Patienten auf dieses Material allergisch reagieren.
Komfortabel
Keramikkronen sind sehr passgenau, weshalb der Patient sie von Anfang an kaum spürt. Sie sind auch deshalb komfortabel, weil Keramik anders als Metall nicht leitet. Das ist besonders für Patienten mit empfindlichen Zähnen und einer erhöhten Kalt-Heiß-Empfindlichkeit von Bedeutung.
Hat Zahnersatz aus Keramik auch Nachteile?
Der einzige Nachteil besteht in den höheren Kosten, denn soviel Perfektion in Sachen Verträglichkeit, Stabilität und Ästhetik hat ihren Preis. Die lange Haltbarkeit von Keramik-Kronen relativieren langfristig jedoch die dem Patienten entstehenden Zusatzkosten. Außerdem können Patienten zwischen verschiedenen Varianten keramischer Versorgungen wählen, die unterschiedlich viel kosten.
Verschiedene Möglichkeiten für jeden Geldbeutel
Stabiles Zirkon und hochwertige Verblendkeramiken: die beste Lösung
Zirkonkronen werden aus Zirkoniumdioxid (auch Zirkon oder Zirkonoxid) gefertigt, einem Material in Pulverform, das aus gewaschenem und gereinigtem Silikatsand (Zirkoniumsilicat) hergestellt wird. Durch Erhitzen unter hohem Druck entsteht eine feste, abriebfeste und belastbare Keramik, die nahezu unverwüstlich ist. Zahnkronen und Einlagefüllungen aus Zirkon werden im CAD-/CAM-Verfahren aus einem festen Zirkonblock gefräst und anschließend durch eine spezielle Verblendkeramik farblich an die Zähne des Patienten angeglichen. Diese verleiht Zirkonkronen ihr natürlich-schönes Aussehen.
Vorteile der Zirkonoxid-Zahnkrone
Die Vorteile von Keramik-Kronen und allgemein wurden bereits genannt. Zusätzlich punkten Zirkonoxid-Zahnkronen durch die folgenden Eigenschaften:
Stabilität
Einer der größten Vorteile von Zirkonoxid ist seine Festigkeit und Haltbarkeit. Dies macht Zirkonkronen zu einer perfekten Alternative zu Metallkronen, da auch sie einer hohen Kaudruck-Belastung standhalten.
Langlebigkeit
Monolithische Zirkonoxidkronen halten bei guter Mundhygiene mindestens genauso lange wie Metallkronen, das heißt 15 Jahre und länger.
Nachteile von Zirkonkronen
Wie jede prothetische Versorgung birgt auch die Verwendung einer Zirkonoxidkrone potenzielle Nachteile.
Geringere Transluzenz
Anders als natürlicher Zahnschmelz ist Zirkonoxid nicht durchscheinend, weshalb Sie ohne zusätzliche Verblendung nicht vollkommen natürlich aussehen. Während dies im Backenzahnbereich eher unproblematisch ist, empfiehlt es sich, Zirkon-Kronen im Frontzahnbereich auf jeden Fall mit einer lichtdurchlässigen Verblend-Keramik zu verblenden.
Presskeramik: die günstige Variante für Einzelkronen
Presskeramik als Material für das Kronengerüst ist günstiger als Zirkon. Gerüste aus Presskeramik werden auf Basis eines Abdrucks von dem zuvor beschliffenen Zahn gefertigt. Der Abdruck bildet die Basis für die Herstellung einer Pressform, in die zähflüssige Keramik unter großer Hitze gepresst und anschließend gebrannt wird. Zuletzt wird das Gerüst eingefärbt oder auf Wunsch mit einer Verblendkeramik verblendet und einer Glanzschicht versehen.
Vorteile Presskeramik
- Preisgünstiger als Fräskeramik (Zirkon)
- Lichtdurchlässig und daher ästhetisch
- Kann mit Zirkonoxid verstärkt werden
- Nachteil von Presskeramik
- Weniger belastbar
- Bruchanfälliger
- Nur für Zahnkronen im Frontzahnbereich, nicht aber für Zahnbrücken geeignet
Was kosten Keramikkronen?
Durchschnittlich belaufen sich bei Vollkeramikkronen die Mehrkosten für den Patienten auf etwa durchschnittlich 500,00 bis 800,00 Euro pro Krone. Diese ergeben sich einerseits aus den höheren Materialkosten, andererseits aus dem vergleichsweise aufwendigen, handwerklichen Fertigungsverfahren im Dentallabor. Die Kronenverblendung wird in mehreren Schichten aufgetragen, und jede einzelne Schicht muss sorgfältig gebrannt werden. Damit ein möglichst perfektes Ergebnis erreicht werden kann, sind oftmals mehrere Zahnarztbesuche notwendig, was auch für den Zahnarzt einen höheren Aufwand bedeutet.
Manchmal übernehmen Zahnzusatzversicherungen einen Teil oder sogar die ganzen Kosten, sofern eine Indikation für keramischen Zahnersatz gegeben ist. Wir werden Ihnen vor der Behandlung einen transparenten Heil- und Kostenplan zukommen lassen. Diesen können Sie Ihrer privaten Versicherung vorlegen, damit sie Ihnen die genaue Höhe Ihres Zuschusses mitteilen kann.
Haben Sie noch Fragen zu Zahnersatz ganz ohne Metall? Falls ja, vereinbaren Sie doch einen Termin mit uns. Gerne zeigen wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten und Alternativen auf – ganz unverbindlich.
Wussten Sie übrigens, dass Sie Ihren Zahnersatz bei uns günstig finanzieren lassen können, bei Bedarf sogar zinsfrei?
Keramik auch für Zahnerhaltung und Zahnrestauration
In einem erweiterten Sinne gehören zu den metallfreien Versorgungen auch Kompositfüllungen und Inlays (Einlagefüllungen), auch wenn sie den Zahn nur „reparieren“ und nicht ersetzen. In modernen Zahnarztpraxen haben Komposite und Einlagefüllungen aus Keramik (Inlays, Onlays, Overlays) die bedenklichen Amalgamfüllungen schon längst abgelöst. Hierzu können Sie mehr unter unseren Informationen zu „weiße Füllungen“erfahren.
